Dort, wo der Nonnenbach den Wanzkaer See verlässt, entstand schon im 16. Jahrhundert eine Getreidemühle. Sie lag geradezu idyllisch zwischen den Hügeln des Zechow, dem Wanzkaer See und dem wild–romantischen Nonnenbachtal. So war sie vor dem Zweiten Weltkrieg ein beliebtes Ausflugsziel. Von dieser Romantik ist wenig geblieben. Am Ende jenes Krieges teilweise zerstört, blieb die Mühle aber als Stromlieferant bis in die 1950er Jahre noch in Betrieb. Von den umfangreichen Stauanlagen, den Wehren und den Mühlengebäuden ist noch manches erhalten. Hohe Mauerruinen, Fundamentreste und einige Kulturpflanzen als Siedlungsanzeiger bezeugen ihre frühere Existenz. Der ehemalige Mühlenplatz liegt an der Landstraße Blumenhagen – Neuhof – Wanzka und ist leicht zu erreichen.