Das Gartengelände um die Gebäude der Burg Stargard besteht eigentlich auch drei sehr unterschiedlichen Bereichen - direkt im Burgareal der Kraut- und Wurzgarten, auf dem westlichen Bergrücken der Burgpark und am südlichen Hang des Burgberges eine große Streuobstwiese.

Der Kraut-und Wurzgarten illustriert das historischen Burgleben, in dem er Heilkräuter, Gewürzkräuter, Blumen und vor allem einige Weinstöcke vorstellt, die in der spätmittelalterlichen Küche oder Apotheke in Gebrauch waren. Der Burgpark ist ein kleiner, mit einer Feldsteinmauer umfriedeter Landschaftspark, in welchem Spaziergänge möglich sind oder auch ein Ruhepäuschen auf der großen Wiese.

Die Streuobstanlage geht auf DDR-Zeiten zurück. Um 1960 wurde der Obstanbau forciert und dazu geeignet erscheinende Flächen mit Obstgehölzen bepflant. Hier an Burgberg entstanden vor allem Pflaumen-, Kirsch-, Birnen- und Apfelanpflanzungen. Die Bäume sind also schon ein halbes Jahrhundert alt und beherbergen Ostsorten, die inzwischen nur noch selten angebaut werden.
Durch die Initiative des Stargarder Burgvereins wurden die vernachlässigten Plantagen in Pflege genommen, Lücken mit historischen Obstsorten bepflanzt und damit ein Stück wertvolle Natur wieder sinvoll genutzt. Die Wiesenflächen unter den Bäumen werden gemäht oder beweidet. Viele Insekten, auffällig sind die Schmetterlinge und Käfer, Eidechsen, Blindschleichen geben hier ein Stelldichein. Verschiedenen Singvögel, auch Eulen und Raubvögel sind hier zu Hause.

Wenn Sie sich für den weiteren Erhalt der Burg Stargard, diese herausragenden Kulturdenkmals in Norddeutschland, engagieren möchten, wenden Sie sich bitte an den "Förderverein Höhenburg Stargard e.V."