Auf dem höchsten Punkt im Naturschutzgebiet Hellberge liegt ein mächtiger Findling. Er war der Lieblingsplatz des Neustrelitzer Malers, Lehrers und Naturschützers Walter Gotsmann (1891–1961). Nach seiner Ausbildung als Volksschullehrer am Lehrerseminar in Mirow und der Berufstätigkeit als Landschullehrer in NeuCanow und Sabel, arbeitete er als Zeichenlehrer in Neustrelitz. Seine künstlerische Weiterbildung dafür absolvierte er bei damals sehr bekannten Künstlern wie Hans Licht, Adolf Hölzel, Hans Baluschek  u.a. Nach dem 2. Wletkrieg legte er die Malutensilien aus der Hand, um sich intensiv dem Naturschutz in seiner Strelitzer Heimat zu widmen. Doch hin und wieder skizzierte er noch in Tusche und Kohle, eben auch auf den Hellbergen.

Hier bot sich ihm ein Landschaftsbild dar, dass er besonders liebte und deshalb gern malte. Den Naturreichtum dieser Gegend zu bewahren und ebenso den anderer Regionen des Strelitzer Landes vor unbedachten Eingriffen in das natürliche Gleichgewicht zu schützen, wurde Gotsmanns besonderes Anliegen. Als Kreisnaturschutzbeauftragter hatte er sich über Jahre dafür stark gemacht.
Mit der Benennung des Steins auf den Hellbergen wurde dieses beispielhafte Engagement 1971, anlässlich des 10. Todestages von Walter Gotsmann, öffentlich gewürdigt.