Auf dem zwischen 1919 bis 1923 entstandenen, stimmungsvollen Neuen Friedhof an der Woldegker Straße in Neubrandenburg erinnern zwei Gedenkstätten an den Zweiten Weltkrieg und seine Opfer. Auf dem Gräberfeld am Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten wurden über 360 Tote der letzten Kampfhandlungen und aus der unmittelbaren Nachkriegszeit bestattet. Die toten Soldaten waren zuerst auf 3 Friedhöfen im Stadtgebiet beerdigt, sind aber 1958 auf den Neuen Friedhof umgebettet worden. Ein neues Ehrenmal wurde am 8. Mai 1975 eingeweiht. Nicht weit entfernt in einer gestalteten Anlage auf dem südlichen Hang des Friedhofs ruhen über 500 Kriegsopfer (deutsche Soldaten, Zwangsarbeiter, Opfer von Luftangriffen). Diese Kriegsgräberanlage des Zweiten Weltkrieges wurde 1992 umgestaltet, dabei die Einzelgräber eingeebnet und symbolische Grabsteine gesetzt. Im Jahr 2005, zum 60. Jahrestag des Kriegsendes, erhielt der deutsche Soldatenfriedhof ein neues Aussehen. Auf Friedhöfen und anderen Plätzen in den umliegenden Orten erinnern Soldatengräber oder Gedenksteine an Opfer aus den letzten Kriegstagen, beispielsweise in Rodenskrug bei Usadel (hier sind sechs deutsche Soldaten und ein Soldat der Roten Armee gemeinsam bestattet), in Burg Stargard, Neddemin, Weitin.
Auch an die Toten des Ersten Weltkrieges wird hier gedacht. Nach 1922 entstand auf dem Neuen Friedhof eine würdige Gedenkanlage, nachdem die Soldatengäber hier her umgebettet worden waren. Zwei Gedenksteine in Stadtgebiet sind ebenfalls der Erinnerungen an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet (vor dem Jahn-Stadion und in der Bergstraße).