Sie sind heute entweder als mächtige, runde Erdaufschüttungen oder nur als Reste, weil überbaut, gelegentlich sogar nur noch als Flurnamen nachweisbar. Sie umschlossen einst die politischen Zentren (Burgen), die Fluchtorte oder die Tempelstätten der hier ansässigen Slawen. Meist liegen die Burgwälle in feuchten Niederungen, beispielsweise in verlandeten Seen, in feuchten Wiesen- oder Moorgebieten, aber auch auf markanten Geländeerhebungen (altslawische Höhenburgen). In einigen Fällen wurden die deutschen Burgen auf den alten slawischen Burgstellen errichtet. Als besonders gut erhaltene und ausgeschilderte Burgwälle bieten sich als Ausflugsziele an: „Ravensburg“ am östlichen Stadtrand von Neubrandenburg; in der weiteren Umgebung des Wandergebietes der „Grapenwerder“ nördlich von Penzlin oder die sogenannte „Neue Burg" in Penzlin.