Bodendenkmale helfen Rätsel über unsere Vorfahren zu lösen, wenn schriftliche Quellen nicht vorliegen. Einige Bodendenkmale sind noch heute prägende Elemente unserer Landschaft, beispielsweise die Hügelgräber. In den meisten Fällen sind es Zeugen der Bronzezeit (2000–800 v. Chr.). Als Grabanlagen enthielten sie in der Regel nur Einzelbestattungen.
Ein solches attraktives Hügelgrab ist das baumbestandene, jetzt noch rund 3 m hohe Hügelgrab „Wendenkönig“ bei Wustrow. Über einen gut ausgebauten und ausgeschilderten Wanderweg ist es vom Dorf Wustrow aus  leicht zu erklimmen. Belohnt wird man mit einer fantastischen Sicht auf das Südende des Tollensesees, das Ostufer mit Tollenseheim, auf Usadel und die Lieps.
Andere Hügelgräber sind für den Laien kaum erkennbare Erhebungen im Wald. Manchmal liegen sie auch unter Busch- und Strauchwerk versteckt, beispielsweise der "Pferdeberg" und der "Spitzberg" am Wanderweg Usadel - Prillwitz.
Ein weiteres gut sichtbares Hügelgrab ist der „Höhentipsberg“, linkerhand am Wanderweg von Klein Nemerow nach Groß Nemerow.