Der Dichter und Übersetzer Johann Heinrich Voß (1751 – 1826) – Zeitgenosse Goethe und Schillers - wurde in Sommersdorf bei Waren geboren und kam noch als "Wickelkind" nach Penzlin. Hier verbrachte er fröhliche Kinderjahre und behielt das Städtchen in angenehmer Erinnerung. Er besuchte die Stadtschule in Penzlin und anschließend die Lateinschule in Neubrandenburg. Als Hauslehrer einer adligen Familie stand er erst einmal "zwischen den Fronten", gewann dabei aber konkrete Einsichten in die unterschiedlichen Lebensverhältnisse der sozialen Schichten in Mecklenburg. Das fand sich in seinen Dichtungen wieder ("Die Leibeigenen", "Die Freigelassenen", "Die Erleichterten"). Er gehörte bald zur jungen Dichter-Avantgarde seiner Zeit, schloss sich den "Göttinger Hainbund" an, machte 1794 die Bekanntschaft mit Goethe und Schiller und fand Anerkennung durch seine Übersetzungen von Horaz, Ovid, Virgil und besonders der berühmten "Odyssee" von Homer.-
Sein Denkmal in Penzlin entstand 1982. Die Büste des Dichters ist eine Arbeit der Bildhauers Walter Preik (geb. 1932) aus Waren (Müritz). Nach Platzwechsel 1995 steht es jetzt vor der Marienkirche  am Markt. Im Museum "Alte Burg" Penzlin wird in einer Ausstellung des bedeutenden Sohnes der Stadt gedacht.